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Neue Räumlichkeiten für die Gesundheitsstudiengänge der Jade Hochschule

Alte Feuerwache in Oldenburg saniert

Oldenburg. Mit dem Baubeginn am 17. Juli 2023 startete die umfassende Sanierung der Alten Feuerwache an der Auguststraße 5. Nun ist das Gebäude fertiggestellt und steht der Jade Hochschule zur Verfügung. Bei der heutigen Eröffnungsveranstaltung begrüßte Präsident Prof. Dr. Manfred Weisensee Falko Mohrs, Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, die beteiligten Baufirmen, das Staatliche Baumanagement Region Nord-West und alle Hochschulangehörigen, die im frisch sanierten Gebäude studieren und arbeiten werden.

Besonders freue ihn, dass in der Alten Feuerwache mit einem Skills-Lab, Lehr- und Arbeitsräumen nun Räumlichkeiten für den sich in Gründung befindenden neuen Fachbereich Gesundheit und Technik zur Verfügung stünden, sagt Weisensee bei der Begrüßung der Gäste. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 8,9 Millionen Euro. Insgesamt stehen etwa 800 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung.

(v. li.) Anneke Büürma, Prof. Dr. Vanessa Cobus, Prof. Dr. Frank Wallhoff, Prof. Dr. Manfred Weisensee und Falko Mohrs im Austausch über den Einsatz der Therapie-Robbe Paro im Einsatz bei Demenzerkrankten. (Foto: Jade HS/Markus Hibbeler)

„Mit der ,Alten Feuerwache‘ gewinnt der Campus Oldenburg einen hochmodernen Lern- und Arbeitsort für die Gesundheitsstudiengänge der Jade Hochschule."

Falko Mohrs

"Auf rund 800 Quadratmetern bieten sich beste Voraussetzungen für Schulungen, Skills-Labs, wissenschaftliches Arbeiten und den Austausch der Studierenden. Damit bekommt der wachsende und für die Region bedeutsame Fachbereich ,Gesundheit und Technik‘ einen Standort, der gute Bedingungen für Studium und Lehre bietet – und zugleich ein deutliches Signal der Stärkung der Gesundheitsversorgung im Nordwesten setzt“, sagt Mohrs.

„Ein neues Gebäude in einer alten Hülle“

„Ich freue mich, diese neue Wirkungsstätte einweihen zu können“, sagt Prof. Dr. Frank Wallhoff, Studiendekan der Abteilung Technik und Gesundheit für Menschen. „Das Entwicklungspotenzial des Fachbereichs Gesundheit und Technik in Gründung ist groß. Nicht nur bei den Studiengängen, sondern auch in der Forschung – im Zusammenspiel von Mensch und Technik.“

Umfassende Sanierung vom Keller bis ins Dachgeschoss

Während der Sanierungsarbeiten wurden die denkmalgeschützte Fassade und das Dach instandgesetzt. Im Inneren erfolgte eine umfassende, energetisch zeitgemäße Modernisierung: Die Erneuerung des Dachstuhls, der Einbau neuer Fenster und barrierefreier Eingangstüren sowie die Sanierung des Mauerwerks. Die Holzbalkendecken wurden durch Stahlbetondecken ersetzt, ein Fahrstuhl eingebaut und die technische Gebäudeausstattung vollständig erneuert. Auch neue sanitäre Anlangen wurde installiert.

Die Wärmeversorgung erfolgt über ein Blockheizkraftwerk sowie eine Wärmepumpe über die zentrale Wärmeversorgungsanlage auf dem Campus mit Anschluss an das vorhandene Nahwärmeversorgungsnetz.

„Wir haben das Gebäude vom Keller bis zum Dachstuhl umfassend saniert und es zugleich technisch auf den neuesten Stand gebracht“, sagt Cedrik Strüver, Leiter der Regionalstelle Oldenburg beim Staatlichen Baumanagement Region Nord-West. 

„Das Projekt zeigt, dass sich der Erhalt historischer Bausubstanz und die Anforderungen an zeitgemäße Nutzung sowie regenerative Energieversorgung sehr gut miteinander verbinden lassen.“

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Zum Gebäude

Das Gebäude in der Auguststraße 5 wird im Denkmalatlas Niedersachsen als Artilleriekaserne V geführt. Gebaut in den Jahren 1862 und 1863 ist es als Einzeldenkmal aufgrund seiner geschichtlichen und städtebaulichen Bedeutung geschützt. Es handelt sich um ein Nebengebäude des ehemaligen Zeughauses in der Ofener Straße 15 und wurde nach Entwürfen von Dietrich Hillerns als dreigeschossiger Ziegelbau unter traufständigem Satteldach mit Rundbogen- und Zwillingsfenstern gebaut.

Von 1949 bis 2012 wurde das Gebäude als städtische Feuerwache genutzt. Nach einem kostenneutralen Liegenschaftstausch zwischen der Stadt Oldenburg und dem Land Niedersachsen im Jahr 2014 konnte die Auguststraße 5 für die Nutzung durch die Jade Hochschule umgebaut werden.

In den kommenden Wochen wird der Umzug final abgeschlossen. Dann findet sich in dem frisch sanierten Gebäude der sich in Gründung befindende neue Fachbereich Gesundheit und Technik.


Besser studieren

Die Jade Hochschule mit ihren drei Studienorten im Nordwesten Deutschlands sieht sich in der Verantwortung für die Entwicklung der Region, in der sie stark verwurzelt ist. Hier trifft ein breites und modernes Fächerangebot auf innovative Formen der Lehre. Die Forschungstätigkeiten der Jade Hochschule zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug aus, die in Kooperation mit Unternehmen, Verbänden und anderen Institutionen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen durchgeführt werden.