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Jade Hochschule erfolgreich im Programm „Innovation an Fachhochschulen“

1,5 Millionen Euro für die anwendungsorientierte Gesundheitsforschung

Wilhelmshaven.Oldenburg.Elsfleth. Im Programm „Innovation an Fachhochschulen“ des Landes Niedersachsen und der VolkswagenStiftung konnte nun die Jade Hochschule den von der VolkswagenStiftung einberufenen Gutachterkreis mit ihrem Hochschulkonzept zu Profil und Weiterentwicklung überzeugen. Dafür erhält sie rund 1,5 Millionen Euro, um die anwendungsorientierte Gesundheitsforschung strategisch weiter auszubauen und fachbereichsübergreifend zu integrieren.

„Wir freuen uns sehr über den Erfolg unseres Antrags. Die Förderung wird unsere Forschungsarbeiten in einem großen innovativen und interdisziplinären Team maßgeblich voranbringen.“

Projektleiterin Prof. Dr. Inga Holube

Die Digitalisierung und die gezielte Erhebung sowie Verwendung von Gesundheitsdaten sind dabei zentrale Schlüsselfaktoren, um die gesundheitliche Versorgung und Pflege auch unter der aktuellen demographischen Entwicklung zu verbessern. „Mit der beantragten Förderung für Data-Driven Health – kurz: DEAL – wollen wir unsere Stärken in der anwendungsorientierten Gesundheitsforschung an der Jade Hochschule zukunftsweisend weiterentwickeln und über Fachbereiche hinweg bündeln“, führt Vizepräsident Forschung Prof. Dr. Holger Saß weiter aus. Die Maßnahmen zielen insgesamt darauf ab, die Drittmittel-Einwerbung aus großen Förderprogrammen (etwa der DFG, der EU oder der DATI) zu erhöhen oder – wie im Falle der neu an der Hochschule aufgenommenen Studienprogramme im Bereich Gesundheit – mit nachhaltiger Wirkung anzustoßen.

Dreh- und Angelpunkt hierfür ist die Erhöhung der Zahl qualitativ hochwertiger, vorzugsweise internationaler Publikationen. Die beantragte strukturelle Förderung beinhaltet deshalb schwerpunktmäßig Personalmittel. Sie werden für acht Forschungsprojekte mit konkretem Anwendungsbezug aus der Diagnostik, Therapie und Pflege sowie für fünf Querschnittsbereiche mit Servicecharakter eingesetzt. Maßgeblich für die Auswahl der Projekte waren die zu erwartende multiplikative Wirkung, die Passung im regionalen Kontext angewandter Forschung sowie wichtige Vorarbeiten und Expertisen.

Die Projekte mit Anwendungsbezug sind in verschiedenen Fachgebieten verankert. Sie werden im Projekt DEAL durch den Schwerpunkt auf Data Science in der Gesundheit zusammengeführt. Ziel ist es, die datengestützte und -angetriebene Bearbeitung gesundheitsbezogener Fragestellungen unter Einsatz innovativer Methoden und Technologien zu befördern, sei es in der Datenakquise, im Datenmanagement, in der Auswertung oder weiteren Aspekten des Umgangs mit Forschungsdaten. Diese letztgenannten Querschnittsbereiche unterstützen und ermöglichen die Bearbeitung der inhaltlich diversen, anwendungsbezogenen Projekte.

„In DEAL werden durch die gezielte Allokation personeller Ressourcen in relevanten Querschnittsbereichen wichtige generische Methodenkompetenzen aufgebaut, die geeignet sind, die Ausgangslage der Jade Hochschule zur Generierung neuer Forschungsvorhaben nachhaltig zu verbessern.“

Prof. Dr. Inga Holube

Ansprechpartnerin in der Redaktion


Besser studieren

Die Jade Hochschule mit ihren drei Studienorten im Nordwesten Deutschlands sieht sich in der Verantwortung für die Entwicklung der Region, in der sie stark verwurzelt ist. Hier trifft ein breites und modernes Fächerangebot auf innovative Formen der Lehre. Die Forschungstätigkeiten der Jade Hochschule zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug aus, die in Kooperation mit Unternehmen, Verbänden und anderen Institutionen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen durchgeführt werden.