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Ausschreibung des Helene-Lange-Preises: Frauen in der digitalen Welt

Auszeichnung von Nachwuchswissenschaftlerinnen, die sich mit alltagsrelevanten Aspekten der Digitalisierung beschäftigen

Die EWE Stiftung vergibt erneut den mit 15.000 Euro dotierten Helene-Lange-Preis: Frauen in der digitalen Welt. Mit dem Preis sollen junge Nachwuchswissenschaftlerinnen ausgezeichnet werden, die sich auf besonders innovative und kreative Art und Weise mit alltagsrelevanten Aspekten der Digitalisierung befasst haben und sich künftig vorstellen können, als Führungskraft in Wissenschaft oder Wirtschaft gesellschaftliche Transformationsprozesse aktiv mit zu gestalten.

Der Preis, der nach der aus Oldenburg stammenden Lehrerin, Frauenrechtlerin und Politikerin Helene Lange (geb. 1848) benannt ist, zeichnet seit 2020 junge (Nachwuchs-) Wissenschaftlerinnen aus, die sich um die Digitalisierungsforschung verdient gemacht haben. Bewerben können sich Studierende oder Absolventinnen von Hochschulen und Fachhochschulen in staatlicher oder privater Trägerschaft in Niedersachsen, die in ihrer wissenschaftlichen Arbeit (Master- oder Doktorarbeit oder ein vergleichbarer Abschluss, auch im Abschlussstadium mit Aussicht auf zeitnahe Fertigstellung) anwendungsorientierte, innovative Aspekte der Digitalisierung in den zentralen Bereichen Energie, Gesellschaft, Arbeit und Mobilität sowie Umwelt erforscht haben.

Der Helene-Lange-Preis ist mit 15.000 Euro dotiert, wobei zwei Drittel des Preisgeldes im Sinne der bereits begonnenen oder weiterführenden Forschung zu verwenden sind. Das können Druckkosten, Auslandsaufenthalte, aber auch Honorare für eine zeitsparende Haushaltshilfe oder einen Babysitter sein.

Der Zeitraum für eine Bewerbung ist vom 15. Oktober bis zum 15. Dezember 2021. Die Jury, die aus sieben Frauen aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft besteht, wird über die Preisträgerin entscheiden.

Das OFFIS-Institut für Informatik und die Stadt Oldenburg sind Kooperationspartner dieses Wissenschaftspreises, Schirmherr ist der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur.

Helene Lange
Helene Lange

Der Preis wird am 31. März 2022 ab 18 Uhr im Rahmen eines kleinen Festaktes im Edith-Russ-Haus für Medienkunst der Stadt Oldenburg vergeben.

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