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Inhalte aus dem Lehrbuch in die Baustelle überführen

Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens-Bau auf Exkursion im Abraham Quartier

Impressionen von der Exkursion in das neue Abraham Quartier in der Haarenstraße (Fotos: Christian Kreyenschmidt)
Impressionen von der Exkursion in das neue Abraham Quartier in der Haarenstraße (Fotos: Christian Kreyenschmidt)

13 Studierende des vierten Semesters des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen-Bau führten kürzlich eine Exkursion in das neue Abraham Quartier in der Haarenstraße in Oldenburg durch. Unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Kirsch und Christian Kreyenschmidt bekamen sie Einblicke in das Bauprojekt, bei dem auf einem rund 2.700 Quadratmeter großen Grundstück in der Oldenburgischen Fußgängerzone ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit Einzelhandel- und Gastronomieflächen sowie 121 Mikroappartements entsteht. Der Rohbau des ersten Stockwerks ist fast fertig. Die Gründung war sehr herausfordernd und hat die Bauarbeiten um einige Monate nach hinten verschoben.

„Die Baustelle hat den Studierenden eindrücklich gezeigt, wie komplex die logistischen Herausforderungen in einer innerstädtischen Lückenbebauung sind“, sagt Christian Kreyenschmidt. Denn der Abtransport und die Zulieferung von Baumaterialien müssen über enge Straßen und zu begrenzten Anlieferungszeiten geschehen. Hinzu kommt, dass sich in der Fußgängerzone Gastronomiebereiche befinden, was die Zufahrt zusätzlich erschwert.

Im derzeitigen Bauzustand konnten die Studierenden viele Parallelen zu den derzeitigen Lehrinhalten im konstruktiven Ingenieurbau vom Lehrbuch in die Baustelle überführen und erläutern. So bekamen sie neben dem Anschauungsmaterial um das Erlernte zu festigen einen guten Einblick in die Realität. Auch über die Wertschätzung ihrer Anwesenheit von vier Mitarbeitern der Firma Porr und den herzlichen Empfang freuten sich die Studierenden. Der Informationsinput und die Kommunikation sei sehr authentisch und nah gewesen. 

„Baustellen sind sehr individuell und man profitiert immer von einer Exkursion, da man vor Ort viel über Prozesse und Herstellungsverfahren lernen kann - um es bei der nächsten Planung genauso oder gegebenenfalls besser zu machen.“

Christian Kreyenschmidt

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