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Jade Hochschule übernimmt Maritimes Forschungszentrum

Am heutigen Dienstag hat Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler das Gebäude des Maritimen Forschungszentrums übergeben.

Das 2009 fertig gestellte Maritime Forschungszentrum (MFZ) an der Weinkaje wird zurzeit sowohl von der Jade Hochschule als auch von deren Kooperationspartnern und Dritten genutzt. Die bestehenden Mietverträge mit den weiteren Nutzern laufen vorerst weiter. Aufgrund des zusätzlichen Raumbedarfs am Studienort Elsfleth und einer Steigerung der Aktivitäten in Forschung und Entwicklung sowie im Bereich Third Mission hatte sich die Hochschule für die Erweiterung ihres Gebäudebestandes entschieden. Ab April 2022 wird die Hochschule im ersten Schritt drei weitere Büroflächen zur Eigennutzung übernehmen.

Das maritime Forschungszentrum soll Kompetenzen und Ressourcen bündeln und Technologie und Wissenstransfer fördern. Maritime Akteure, Wissenschaft und Forschung sollen in ihrer Zusammenarbeit gestärkt werden.

„Wir freuen uns, das Gebäude nun noch intensiver für Aktivitäten in Forschung und Transfer und auch mit den Studierenden nutzen zu können. Die Themen rund um Nachhaltigkeit in Seefahrt und Logistik sind in diesem besonderen Ambiente und im Zusammenspiel mit den Kooperationspartnern und Wissenschaft und Praxis ideal verortet.“

Hochschul-Präsident Prof. Dr. Manfred Weisensee

Das MFZ ist ein zweigeschossiges Flachdachgebäude, gelegen an der Weinkaje in Elsfleth neben dem Campusgebäude des Fachbereichs Seefahrt & Logistik der Jade Hochschule. Im Erdgeschoss befinden sich neben zwei Seminarräumen noch neun Büroflächen sowie Nebenräume. Über das Foyer gelangt man auf die Galerie im Obergeschoss, hier befinden sich weitere zehn Büros und ein Multifunktionsraum. Büro- und Seminarraumflächen ergeben für das Erd- und Obergeschoss zusammen rund 767 Quadratmeter. Das Gebäude verfügt insgesamt über 19 Mietflächen.

„Das Forschungszentrum bietet der Hochschule zusätzlichen Raum für die Zusammenarbeit insbesondere mit dem Maritimen Cluster und mit dem neuen DLR-Institut für Systems Engineering für zukünftige Mobilität. Der Fachbereich und die Unternehmen in der Region werden davon profitieren“, sagt Wissenschaftsminister Björn Thümler.

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