Jürgen Alexander Asche in den Ruhestand verabschiedet

„Ich bin dankbar für die vielen tollen Menschen, die ich an der Jade Hochschule kennenlernen durfte.“

Jade Welt (JW): Lieber Herr Asche, Sie werden Ende Juni in den Ruhestand verabschiedet. In welchen Bereichen waren Sie in den letzten 30 Jahren an unserer Hochschule tätig?

Asche: Ich habe 1988 als Hausmeister in der Betriebsverwaltung angefangen. Viele Probleme konnte ich mit dem damaligen Leiter der Betriebsverwaltung Herrn Decker in unseren wöchentlichen Besprechungen mit einer Tasse Kaffee auf dem kleinen Dienstweg lösen. 2001 holte mich Dr. Schäfer als technischer Mitarbeiter in das Team des Baustoffprüflabors. In Fortbildungen erwarb ich mir die Qualifikation zum Betonprüfer. Als Dr. Heinrich Wigger Leiter des Baustoffprüflabors wurde, kamen nochmals andere Aufgaben zum Beispiel im Bereich der Forschung auf mich zu. Interessant für mich war hier das Projekt „Erdbebensicheres Mauerwerk“ oder die Belastungsprüfung einer Eisenbahnbrücke bei Verden. Des Weiteren war ich im Institut für Materialprüfung und im Vorstand des Vereins zur Förderung der Materialprüfung tätig.
Ich kann allen jungen Kolleginnen und Kollegen empfehlen, auch mal in den Gremien mitzuarbeiten. Ich war für viele Jahre im Bereich Arbeitssicherheit dabei, habe im Fachbereichsrat Bauingenieurwesen und einigen Berufungskommissionen mitgearbeitet.

JW: Was war Ihr persönliches Highlight an der Hochschule?

Asche: Das Arbeiten mit den Studierenden als Hilfestellung bei Bachelor- und Masterarbeiten oder die Praktika im Baustoffprüflabor sowie die Exkursionen haben mir immer viel Freude bereitet. In besonderer Erinnerung ist mir ein Kirchentag, den ich in Eigenregie an einem Wochenende organisieren durfte.

JW: Was gefällt Ihnen besonders gut an der Jade Hochschule?

Asche: Ich bin dankbar für die vielen tollen Menschen, die ich in den über 30 Jahren Zugehörigkeit zur Hochschule kennenlernen durfte.

JW: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Asche: Als Rentner kann ich nun meinen Hobbys nachgehen, wie zum Beispiel dem Reisen. Des Weiteren werde ich meine Freundschaften pflegen und mich um meine Enkelkinder kümmern.

Jürgen Alexander Asche (Foto: privat)
Jürgen Alexander Asche (Foto: privat)

„Viele Probleme konnten bei einer Tasse Kaffee auf dem kleinen Dienstweg gelöst werden.“

Jürgen Alexander Asche

Ansprechpartnerin in der Redaktion