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Masterstudierende entwickeln Ideen zu Geofencing und Smart Capacity Management

Theorie trifft Praxis beim Landmaschinen- und Fahrzeughersteller KRONE

Die Studierenden des Masterstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen auf Exkursion bei der Unternehmensgruppe KRONE. (Foto: privat)
Die Studierenden des Masterstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen auf Exkursion bei der Unternehmensgruppe KRONE. (Foto: privat)

Zum Ende des Wintersemesters tauschten die Studierenden des Masterstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen den Hörsaal gegen die betriebliche Praxis und besuchten die Unternehmensgruppe KRONE, Hersteller für Nutzfahrzeuge und Landmaschinentechnik, im niedersächsischen Spelle. Im Gepäck hatten sie Projektarbeiten, die sie im Laufe des Semesters und in verschiedenen Gruppenarbeiten im Seminar „Industrielle Dienstleistungen und Geschäftsmodelle“ unter der Leitung von Prof. Dr. Stephan Kress erarbeitet hatten.

Die Studierenden befassten sich ein Semester lang intensiv mit den Themen Geofencing und Smart Capacity Management. Geofencing bezeichnet das automatisierte Auslösen einer Aktion durch Überschreitung einer geolokalisierten Begrenzung und wurde von den Studierenden besonders in Hinblick auf die Landwirtschaftstechnik und deren Einsatzgebiete betrachtet. Smart Capacity Management wiederum ist eine intelligente Laderaumerkennung im Transportwesen, welche mit Hilfe künstlicher Intelligenz die Ladekapazitäten erkennen und optimieren kann. Hierdurch kann als wichtiger Beitrag eine CO2-Reduktion erfolgen.

„Gemeinsam mit meiner Gruppe habe ich ein Geschäftsmodell zum Thema Geofencing für den Landtechnikbereich erarbeitet. Dafür haben wir Recherche betrieben und mittels der Ergebnisse dieser sowie der Vorgaben und Vorstellung von KRONE ein für KRONE geeignetes Geschäftsmodell entwickelt“, berichtet Meliena Zlotos, Masterstudentin Wirtschaftsingenieurwesen über ihr Teilprojekt.

Die Projektgruppen präsentierten ihre Konzeptideen vor den Verantwortlichen von KRONE, die von den entwickelten Ansätzen sehr angetan waren. Sebastian Vehring, Leiter der Abteilung „Industrie 4.0“ und zuständig für Digitalisierungsprojekte der KRONE-Gruppe, hat sich über die guten Projektergebnisse und den Besuch in Spelle gefreut: „Es ist immer schön zu sehen, wenn Studierende in Zusammenarbeit mit unseren Fachabteilungen Konzepte mitentwickeln und unvoreingenommen weitertreiben. Wir freuen uns, wenn wir jungen Menschen in diesen Projekten einen Einblick in die Praxis geben können.“

Im Anschluss konnten sich die Studierenden bei einer Werksbesichtigung dann noch selbst ein Bild von dem Unternehmen und den Abläufen in der Produktion machen: „Die Exkursion war für uns alle sehr interessant“, resümiert Meliena Zlotos. „Es war eine schöne Abwechslung, während einer Lehrveranstaltung einen Einblick in ein Unternehmen zu bekommen.“

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