| Präsidialbüro

Neuer Inklusionsbeauftragter an der Jade Hochschule

Florian Schulte ergänzt die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung

Der hauptberufliche Vizepräsident für Personal, Finanzen und Liegenschaften Bert Albers mit Florian Schulte (Bild: Jade HS/Maritje Sanders)
Der hauptberufliche Vizepräsident für Personal, Finanzen und Liegenschaften Bert Albers mit Florian Schulte (Bild: Jade HS/Maritje Sanders)

Seit dem 1. März gibt es an der Jade Hochschule einen Inklusionsbeauftragten des Arbeitgebers: Florian Schulte. Mit dieser Funktion stärkt die Hochschule ihre Strukturen, um Menschen mit Schwerbehinderung oder Gleichstellung im Arbeitsalltag verlässlich und rechtssicher zu berücksichtigen.

Korrekte Umsetzung gesetzlicher Vorgaben

Der Inklusionsbeauftragte ist Vertreter des Arbeitgebers in allen Fragen rund um die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. Seine Aufgabe besteht darin, darauf hinzuwirken, dass gesetzliche Vorgaben – insbesondere aus dem Sozialgesetzbuch IX – in der Hochschule korrekt umgesetzt werden. Dazu gehört zum Beispiel die Begleitung von Personalverfahren, die Beratung von Führungskräften und Organisationseinheiten sowie die Mitwirkung an strukturellen Maßnahmen zur Förderung von Barrierefreiheit und Chancengleichheit.

Herausforderungen frühzeitig erkennen 

Die Funktion des Inklusionsbeauftragten ergänzt die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung (SBV): Während die SBV die Interessen der betroffenen Beschäftigten wahrnimmt, unterstützt der Inklusionsbeauftragte die Hochschule dabei, ihre gesetzlichen Pflichten strukturell und vorausschauend umzusetzen. Beide arbeiten dabei eng und vertrauensvoll zusammen, um praktikable und rechtssichere Lösungen zu finden. So sollen Herausforderungen möglichst frühzeitig aufgegriffen werden – idealerweise, bevor Konflikte entstehen.

Inklusionsbeauftragter als Schnittstelle

Gerade im Hochschulkontext betrifft das viele Bereiche: von Einstellungs- und Auswahlverfahren über Versetzungen und Qualifizierungen bis hin zu Fragen der Arbeitsplatzgestaltung und der Barrierefreiheit von Gebäuden, digitalen Anwendungen und internen Abläufen. Der Inklusionsbeauftragte wirkt hier als Schnittstelle zwischen Personaldezernat, Führungskräften, Gremien und externen Stellen wie Integrationsamt oder Agentur für Arbeit.

Zur Person

Florian Schulte ist seit Februar vergangenen Jahres an der Jade Hochschule im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) und im Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) tätig. Inklusion, Gesundheit und Teilhabe werden gemeinsam gedacht – mit dem Ziel, Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Beschäftigte ihre Fähigkeiten langfristig und möglichst uneingeschränkt einbringen können.

„Meine Aufgabe ist es, die Hochschule dabei zu unterstützen, ihre Verantwortung gegenüber schwerbehinderten Beschäftigten nicht nur formal zu erfüllen, sondern im Alltag gut umsetzbar zu machen.“ 

Lesen Sie auch:

„Wir sind mit unserer Gleichstellungsarbeit auf dem richtigen Weg“

Jade Hochschule wird beim Professorinnenprogramm 2030 positiv bewertet

weiterlesen
Vera Bokelmann als Schwerbehindertenvertretung gewählt

Hans-Jürgen Immerthal und Sabine Geruschke sind Stellvertreter_innen

Weiterlesen

Bedeutung für die Praxis

Für die Praxis bedeutet das: Führungskräfte und Organisationseinheiten können sich bei Verfahren oder grundsätzlichen Fragen frühzeitig an den Inklusionsbeauftragten wenden, um rechtliche Vorgaben zu klären und Lösungen gemeinsam zu entwickeln. Gleichzeitig trägt die neue Funktion dazu bei, das Thema Inklusion hochschulweit stärker sichtbar zu machen und dauerhaft in Strukturen zu verankern.

Mit der Einrichtung dieser Funktion unterstreicht die Jade Hochschule ihren Anspruch, ein moderner und inklusiver Arbeitgeber zu sein, der Vielfalt als Stärke versteht und verlässliche Rahmenbedingungen für alle Beschäftigten schafft.

Ansprechperson in der Redaktion: