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Niedersachsen legt neues Programm für Forschungsförderung auf

Vier Millionen Euro stehen für ambitionierte und risikofreudige Gemeinschaftsprojekte bereit

Der Fokus der Ausschreibung liegt auf wissenschaftlich-technischen Forschungsvorhaben. (Foto: Adobe Stock)
Der Fokus der Ausschreibung liegt auf wissenschaftlich-technischen Forschungsvorhaben. (Foto: Adobe Stock)

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat heute die Ausschreibung eines mit vier Millionen Euro hinterlegten Programms veröffentlicht. Unter dem Motto „Durchbrüche“ werden zukünftig besonders ambitionierte und risikofreudige Forschungs- und Transferprojekte gefördert, die gemeinsam von Unternehmen und Hochschulen oder Forschungseinrichtungen geplant und umgesetzt werden.

„Unsere Überzeugung ist, dass besonders gute Ideen dann entstehen, wenn Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam daran arbeiten – und zwar von Beginn an“, so Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Dadurch entstehen bahnbrechende Neuerungen, die uns wirtschaftlich und gesellschaftlich schnell weiterbringen. Dafür brauchen wir eine flexible und schnelle Förderung.“

Das Besondere: Die privaten Mittel der Unternehmen werden durch eine Förderung für die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in gleicher Höhe ergänzt. Bis zu einer Millionen Euro stehen so pro Projekt für die Arbeiten an der öffentlichen Hochschule oder Forschungseinrichtung zur Verfügung. Dafür muss das Projekt von Beginn an gemeinsam von Wirtschaft und Wissenschaft geplant werden und die Wirtschaftsseite eigene Ressourcen einbringen, zum Beispiel auch Personal oder Material.

Anträge auf Förderung können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur stellen. Eine Frist dafür gibt es nicht. Das Geld wird nach dem Windhundprinzip vergeben. Dabei ist neben der Geschwindigkeit selbstverständlich auch die Qualität der Anträge entscheidend – denn nur, wer die unabhängige Jury überzeugt, hat Chancen auf eine bis zu zweijährige Förderung.

Die Jury kommt bis zu drei Mal im Jahr zusammen, um über die eingereichten Anträge zu entscheiden. Der Fokus der Ausschreibung liegt auf wissenschaftlich-technischen Forschungsvorhaben, die vorwettbewerblich und transferorientiert sein müssen.
(Quelle: MWK)

Nähere Informationen finden Sie unter https://www.mwk.niedersachsen.de/210494.html

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