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Niedersächsische HAWs entwickeln gemeinsam Lehr- und Lernkonzepte

Studierende bestmöglich auf die digitalisierte Arbeits- und Lebenswelt vorbereiten

Gruppenfoto der Teilnehmenden auf dem Campus „Am Exer“ in Wolfenbüttel. (Foto: Ostfalia)
Gruppenfoto der Teilnehmenden auf dem Campus „Am Exer“ in Wolfenbüttel. (Foto: Ostfalia)

Wie können Lehr- und Lernkonzepte so weiterentwickelt werden, dass Studierende bestmöglich auf die zukünftige digitalisierte Arbeits- und Lebenswelt vorbereitet sind? Dies ist Ziel des Verbundprojekts „Future Skills Applied“ (Futur.A), das von der Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ gefördert wird. Wissenschaftler_innen aus verschiedenen Fakultäten aus den sechs großen niedersächsischen Hochschulen in staatlicher Verantwortung arbeiten hier zusammen: Neben der Jade Hochschule sind das die Ostfalia, die Hochschule Osnabrück, die Hochschule Emden/Leer, die Hochschule Hannover und die Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen.

Kürzlich fand in Wolfenbüttel der erste „Synergie-Workshop“ statt. Im Workshop ging es darum, Erfahrungen bei der digitalen Vernetzung von Lern- und Lehrorten auszutauschen und diese so weiterzuentwickeln, dass Lehrende von anderen Hochschulen und Fakultäten die Erfahrungen für ihre eigene Digitalisierung in der Lehre nutzen können.

Prof. Dr. Matthias Haupt aus dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Jade Hochschule stellte das Teilprojekt „ETL Advanced“ (Elektrotechnik Labore Advanced) vor, in dem die Studierenden schrittweise an die Herausforderungen elektrotechnischer Grundlagenlabore herangeführt werden. Dies soll durch Virtualisierungen und Remoteverbindungen von Laborversuchen erreicht werden. Erste ergänzende Möglichkeiten zur Laborvorbereitung werden schon zum Wintersemester 2022/2023 umgesetzt.

Über Futur.A

Das Projekt „Future Skills.Applied“ oder kurz Futur.A beschäftigt sich unter anderem mit den Möglichkeiten, praktische Fertigkeiten mit Hilfe von digitalen Methoden zu vermitteln und zu schulen. Dabei kann es um den vollständigen Ersatz von konventionellen Lehrmethoden gehen, es werden aber auch didaktische Konzepte entwickelt, mit denen die konventionellen Methoden durch digitale Angebote unterstützt werden sollen.

(Foto: International Office)
(Foto: International Office)

Austausch an der Jade Hochschule

Ein zweiter Austausch zwischen der Projektleitung der Hochschule Osnabrück und der Jade Hochschule fand am 10. Juni statt. Bei einem Rundgang vor Ort konnten die Besucher_innen einen Eindruck von der Arbeitsweise an der Jade Hochschule gewinnen. Vizepräsident Prof. Dr. Hero Weber begleitete den Exkurs in die Labore von Prof. Dr. Matthias Haupt und Prof. Dr. Kai Mecke und stand für Fragen zur Lehre und Zukunftsvision der Hochschule zur Verfügung.

Im International Office wurden anschließend Themen rund um das Onboarding von Studierenden und die Vermittlung von Future Skills diskutiert und Synergien für die weitere Zusammenarbeit gefunden.

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