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Studierende erarbeiten Verkehrskonzepte für Horumersiel und Jever

Recherche vor Ort ergänzt theoretische Vorüberlegungen

Die Studierenden untersuchten mit Dozent Prof. Dr. Rainer Schwerdhelm (2.v.li.) vor Ort in Horumersiel den Verkehrsfluss. (Foto: Melanie Hanz/NWZ)
Die Studierenden untersuchten mit Dozent Prof. Dr. Rainer Schwerdhelm (2.v.li.) vor Ort in Horumersiel den Verkehrsfluss. (Foto: Melanie Hanz/NWZ)

Verkehrskonzept für Horumersiel

Ein zukunftsweisendes, nachhaltiges und bezahlbares Verkehrskonzept für Horumersiel zu entwickeln, ist Aufgabe von 14 Studierenden des Bauingenieurwesens der Jade Hochschule unter der Leitung von Prof. Dr. Rainer Schwerdhelm. Besondere Herausforderungen dabei sind unter anderem, dass der Sielort saisonal stark schwankenden Verkehrsbelastungen unterliegt – im Sommer sind viele Touristen vor Ort – und sich auch die Mobilitätsbedürfnisse der Urlauber von den Einheimischen und Gewerbetreibenden unterscheiden – sei es hinsichtlich der Ruhe, Erreichbarkeit von Plätzen oder Abstellmöglichkeiten für Autos.

Mit einer Befragung wollen die Studierenden herausfinden, wie zufrieden oder unzufrieden die Horumersieler und die Gäste sind. Zudem haben sie mit Fahrzeugkameras den Verkehrsfluss beobachtet, Fahrzeugbewegungen gezählt und Geschwindigkeiten gemessen. In den kommenden Wochen werden sie daraus nun ein Konzept entwickeln, das Mitte Juni im Gemeinderat des Wangerlands vorgestellt wird.

Lösungen für den Radverkehr in Jever

Was in Jever für den Radverkehr getan werden kann, untersucht derzeit eine andere Gruppe von Studierenden des Bauingenieurwesens. Unter der Leitung von Dozent Jan Schütter machten sie sich kürzlich vor Ort ein Bild der Situation. Immer wieder entstünden in Jevers Innenstadt, in der es keine ausgewiesenen Radwege gibt, Spannungsverhältnisse zwischen Autofahrer_innen und Radfahrer_innen, weiß Schütter, der selber aus Jever kommt.

Die Studierenden fuhren Jevers Straßen mit dem Rad ab, vermaßen Wege, untersuchten die Radverkehrsführung und die Engstellen und sprachen mit Jörg Schwarz von der Stadt. Zudem suchten sie das Gespräch mit verschiedenen Verkehrsteilnehmer_innen und dokumentierten alle Ergebnisse. Wenn das fertige Gesamt-Konzept vorliegt, möchte es die Gruppe Vertretern der Stadt präsentieren.

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