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Vierbeiniger Laufroboter „Jacques“ stärkt Lehre und Forschung an der Jade Hochschule

Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen erweitert technische Ausstattung im Bereich Robotik

Wilhelmshaven. Die Jade Hochschule erweitert am Studienort Wilhelmshaven ihr Lehr- und Forschungsumfeld um ein außergewöhnliches neues Mitglied: den vierbeinigen Laufroboter „Jacques“, kurz für „Jade Advanced Collaborative Quadruped Unit for Engineering and Service“. Er eröffnet Studierenden und Lehrenden im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen neue Perspektiven auf die Anwendung moderner Technologien in Wirtschaft, Technik und Gesellschaft.

Der Roboter basiert auf dem Modell Unitree Go2 Edu Plus und erinnert mit seiner Gestalt und seinen Fähigkeiten stark an einen Hund: Er kann sich strecken, drehen, aufrichten oder spielerisch ein Bein anheben – Verhaltensweisen, die vielen Menschen vertraut sind und somit die Interaktion erleichtern. „Anfängliche Zurückhaltung gegenüber dem Roboter weicht schnell Neugier, wenn er einen Hund imitiert, etwa Pfötchen gibt“, beschreibt es Prof. Dr. Lutz Engel, Professor für Produktions-, Qualitätsmanagement und Arbeitswissenschaft, der den Laufroboter angeschafft hat.

 „Diese Erfahrung ist beeindruckend und zeigt zugleich, wie nah die heutige Technik an natürliche Verhaltensweisen herankommt.“

Prof. Dr. Lutz Engel

Gerade diese Nähe des Roboters zur natürlichen Bewegung birgt besonderes Potenzial – sowohl aus technischer Sicht als auch im Hinblick auf soziale und assistive Einsatzmöglichkeiten. Denn die intuitive Interaktion senkt Berührungsängste und regt zur Auseinandersetzung mit Chancen und Grenzen moderner Robotik an. „Jacques“ ist robust und vielseitig einsetzbar, kann beispielsweise mit einem Greifarm gezielt Objekte aufnehmen und tragen, Hindernisse überwinden, Treppen steigen und sich auch in unebenem Gelände bewegen. Damit rücken Anwendungsszenarien in greifbare Nähe, die von Aufgaben zur Unterstützung im Alltag bis hin zu Erkundungen schwer zugänglicher Gebiete reichen.

„Auch für die Lehre bietet der Roboter vielfältige Anknüpfungspunkte“, betont Kai-Christian Struß, wissenschaftlicher Mitarbeiter und mit der Integration von „Jacques“ in Forschung und Lehre betraut. „In Projekten sowie Bachelor- und Masterarbeiten können Studierende neue Ideen entwickeln, Anwendungsfälle erproben und interdisziplinär arbeiten.“ Neben technischen Fragestellungen stünden dabei auch wirtschaftliche, organisatorische und ethische Aspekte im Fokus – ganz im Sinne des Wirtschaftsingenieurwesens.

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Die Jade Hochschule mit ihren drei Studienorten im Nordwesten Deutschlands sieht sich in der Verantwortung für die Entwicklung der Region, in der sie stark verwurzelt ist. Hier trifft ein breites und modernes Fächerangebot auf innovative Formen der Lehre. Die Forschungstätigkeiten der Jade Hochschule zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug aus, die in Kooperation mit Unternehmen, Verbänden und anderen Institutionen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen durchgeführt werden.