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Doktorandin mit Best Paper Award ausgezeichnet

Ulrike Fitzer erforscht Modellierung und Simulation mechatronischer Systeme

Ulrike Fitzer (Foto: privat)
Ulrike Fitzer (Foto: privat)

Bei dem achten World Congress on Electrical Engineering and Computer Systems and Science (EECSS) in Prag wurde Ulrike Fitzer, kooperative Promovierende der Jade Hochschule, mit dem Best Paper Award ausgezeichnet.

Reduzierte Rechenzeit – Genauigkeit bleibt erhalten

Fitzer erforscht in der Gruppe von Prof. Dr. Tamara Bechtold die Modellierung und Simulation mechatronischer Systeme und präsentierte auf der Tagung ihr Paper „Reduced Order Model of a Neuron-Electrode Interface Coupled to a Hodgkin-Huxley Model”. Die elektrischen Eigenschaften einer Grenzfläche zwischen einer Elektrode und einem Neuron sind stark abhängig von der Grenzflächengeometrie und anderen Parametern. Finite-Elemente-Modelle können verwendet werden, um diese Eigenschaften bis zu einem gewissen Grad zu untersuchen. Solche Modelle sind jedoch rechnerisch sehr teuer. Mit Hilfe von Modellordnungsreduktion, erstellte Fitzer ein vereinfachtes, linearisiertes Finite-Elemente-Modell einer Elektrode-Neuron-Schnittstelle. Dies reduziert die Rechenzeit erheblich und erhält die Genauigkeit des ursprünglichen Modells.

Der World Congress on Electrical Engineering and Computer Systems and Science besteht aus fünf Konferenzen und bietet Wissenschaftler_innen, Forschenden, Wirtschaftsingenieur_innen sowie Studierenden die Möglichkeit, aktuelle Forschungsleistungen vorzustellen und neue Kooperationen mit Expertinnen und Experten zu entwickeln.

Er wird von der International Academy of Science, Engineering and Technology (International ASET Inc.) organisiert. Die Akademie wurde 2010 gegründet, organisiert thematische Konferenzen und Workshops zu wissenschaftlichen und technischen Themen und veröffentlicht wissenschaftlich-technische Zeitschriften und Bücher.

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