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Einmal innovative Hochschule, immer innovative Hochschule

Abschlussveranstaltung des Projekts Innovative Hochschule Jade-Oldenburg!

Vor dem Science Truck der IHJO (v. l.): Anne-Kathrin Guder (Gesamtprojektleiterin, Universität Oldenburg), Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff (Vorstandsvorsitzender des Informatikinstituts OFFIS), Prof. Dr. Christiane Thiel (Vizepräsidentin Forschung und Transfer der Universität Oldenburg), Prof. Dr. Ralph Bruder (Präsident der Universität Oldenburg), Björn Thümler (Wissenschaftsminister), Prof. Dr. Manfred Weisensee (Präsident der Jade Hochschule) und Hans-Peter Ratzke (Projektleiter, Jade Hochschule). Foto: IHJO/Hendrik Reinert.
Vor dem Science Truck der IHJO (v. l.): Anne-Kathrin Guder (Gesamtprojektleiterin, Universität Oldenburg), Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff (Vorstandsvorsitzender des Informatikinstituts OFFIS), Prof. Dr. Christiane Thiel (Vizepräsidentin Forschung und Transfer der Universität Oldenburg), Prof. Dr. Ralph Bruder (Präsident der Universität Oldenburg), Björn Thümler (Wissenschaftsminister), Prof. Dr. Manfred Weisensee (Präsident der Jade Hochschule) und Hans-Peter Ratzke (Projektleiter, Jade Hochschule). Foto: IHJO/Hendrik Reinert.

Neue Technologien, innovative Ideen und Hochschulwissen in die Region zu tragen und dabei Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, Wissenschaft aktiv mitzuerleben, das war der Grundgedanke der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg! (IHJO). Hierfür wurden die Projektpartner – Universität Oldenburg, Jade Hochschule und das universitäre An-Institut OFFIS – in den vergangenen fünf Jahren im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ mit rund 11 Millionen Euro gefördert. Über 500 Veranstaltungen wurden angeboten, mehr als 18.000 Personen haben daran teilgenommen. Bei der gestrigen Abschlussveranstaltung im Oldenburger Schloss, die von Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler eröffnet wurde, stellten die Projektverantwortlichen nun ihre Ergebnisse, die entstandenen Formate und bleibenden Transferstrukturen vor.

„Einmal Weltmeister – immer Weltmeister. Frei nach diesem Motto bleiben die Universität Oldenburg und die Jade Hochschule auch nach Abschluss des Projektes ‚Innovative Hochschulen‘“,

sagte der Wissenschaftsminister. Der Schub im Bereich der ‚Third Mission‘ werde weit über das Projekt hinauswirken.

„Es ist uns als Bildungseinrichtung wichtig, passgenaue Wissensvermittlung für alle Lebensphasen im Blick zu haben“, sagte Prof. Dr. Manfred Weisensee, Präsident der Jade Hochschule. „Das Projekt ‚Innovative Hochschule Jade Oldenburg!‘ hat unser Spektrum in diesem Bereich nachhaltig erweitert, und wir werden nicht nur die Hochschule für die Gesellschaft weiter öffnen, sondern auch weiter aktiv in die Region hineinwirken.“
Weisensee betonte zudem den enormen Einsatz der Hochschulangehörigen. Mehr als 100 Beschäftigte der Jade Hochschule hätten sich in Projekten der IHJO engagiert und zahlreiche kreative Ideen beigesteuert. Hierfür dankte er den Hochschulangehörigen und dem Projektteam.

Hans-Peter Ratzke, Projektleiter von der Jade Hochschule, stellte heraus, dass das Team der IHJO trotz der pandemiebedingten Einschränkungen alle selbst gesteckten Ziele erreichen konnte. Auch dass die IHJO mittlerweile ohne eigene Akquisitionsaktivitäten von Einrichtungen und Unternehmen aus der Region kontaktiert werde, werte er als Erfolg.

Verstetigung und weitere gemeinsame Transferaktivitäten geplant

Wenn auch „der Deckel drauf“ und das Projekt vorerst beendet sei, waren sich alle Beteiligten einig, dass die Transferaktivitäten weitergehen werden. Es sei beispielsweise ein „Innovationsraum Nordwest“ mit weiteren Projektpartnern aus der Region denkbar, so der Minister. Auch werden die Universität und die Jade Hochschule über die Projektlaufzeit hinaus zahlreiche Angebote der IHJO weiterführen. An der Jade Hochschule wird beispielsweise das Mentoringprogramm fortgesetzt, in dem Unternehmensvertreter_innen Studierende in höheren Semestern bei der Berufsorientierung begleiten. Ebenfalls verstetigt wird das „BürgerLabor“. Mit Umfragen und Erhebungen lädt es Bürger_innen ein, sich an wissenschaftlicher Forschung zu beteiligen.

Welche Transferformate rund um die Hochschulstudienorte Oldenburg, Wilhelmshaven und Elsfleth umgesetzt wurden, präsentierten Mitarbeitende der IHJO an unterschiedlichen Ständen. So zeigte etwa das Teilprojekt „SchülerWissen“ Lehrmaterialien und Experimente aus Veranstaltungen, mit denen Forschungsthemen aus den Hochschulen in die Schulen gebracht wurden. Den „Innovation(s)Campus“ mit mehreren 3D-Druckern, einem Digitallabor und Coworking-Spaces konnten die Gäste auf einer virtuellen Tour erkunden. Auf dem Schlosshof präsentierte sich der Science Truck, die mobile Forschungsplattform der IHJO, der während der Pandemie kurzerhand zum Impfmobil umgebaut wurde.

Zum Abschluss der Veranstaltung stellten Nachwuchswissenschaftler unter dem Motto „Wie Wissen Transfer schafft“ in einem Science-Slam auf unterhaltsame Art ihre Forschungsprojekte vor.

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Impressionen von der Abschlussveranstaltung (Fotos: IHJO/Hendrik Reinert)
Impressionen von der Abschlussveranstaltung (Fotos: IHJO/Hendrik Reinert)

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