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Jade HS unterstützt Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

Thema auch in der Lehre verankert

Die Beteiligten und Unterzeichnenden der Oldenburger Charta vor dem Innovation(s)Mobil auf dem Oldenburger Julius-Mosen-Platz. (Foto: Albrecht Gohr)
Die Beteiligten und Unterzeichnenden der Oldenburger Charta vor dem Innovation(s)Mobil auf dem Oldenburger Julius-Mosen-Platz. (Foto: Albrecht Gohr)

Am vergangenen Samstag haben 16 Institutionen mit ihrer Unterschrift die Unterstützung der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland besiegelt, darunter auch Prof. Dr. Juliane Benra, Vizepräsidentin an der Jade Hochschule.
Im Innovation(s)Mobil der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg! bot die Oldenburger Initiative zur bundesweiten Charta interessierten Bürgerinnen und Bürgern am 8. und 9. Juli ein vielseitiges Programm zu Themen wie Hospiz- und Palliativversorgung, Sterbebegleitung und Qualifizierungsmöglichkeiten. Von der Jade Hochschule war die Abteilung Technik und Gesundheit für Menschen am Campus Oldenburg beteiligt: Sie präsentierte am Beispiel der Studiengänge Angewandte Pflegewissenschaft und dem Weiterbildungsmaster Public Health erste Erfahrungen und zukünftige Ansätze zur Integration des Themas in die Lehre.

„Aufgrund des demografischen Wandels, der gesundheitspolitischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Diskurse zu diesem Thema war es uns wichtig, einen aktiven Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Strategien mit der Oldenburger Initiative zu leisten und uns weiter stärker mit anderen Einrichtungen in Oldenburg zu vernetzen“, sagt Dr. Frauke Koppelin, Professorin für Gesundheitswissenschaften und Studiengangsleiterin des Masterstudiengangs Public Health.

Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland wurde 2010 veröffentlicht und setzt sich für Menschen ein, die aufgrund fortschreitender, lebensbegrenzender Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind. Bis Juni 2022 haben 2.693 Organisationen und Institutionen sowie 29.549 Einzelpersonen sich mit ihrer Unterschrift für die Charta und ihre weitere Umsetzung eingesetzt.

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