Regionale Unternehmen unterstützen Studierende – auch in Krisenzeiten

52 Studierende der Jade Hochschule mit einem Deutschlandstipendium gefördert

(Foto: Adobe Stock)
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Insgesamt 420 besonders leistungsstarke oder engagierte Studierende der Jade Hochschule konnten in den letzten neun Jahren mit einem Deutschlandstipendium gefördert werden. Sie erhielten 300 Euro monatlich – je eine Hälfte von privaten Geldgebern, die andere Hälfte vom Bund, sodass eine Gesamtförderung von über 1,5 Millionen Euro an die Studierenden ging. Auch in dem jetzt gestarteten Förderzeitraum erhalten trotz der Corona-Krise 52 Studierende ein Stipendium. „Ich hatte befürchtet, dass wir auf Grund der großen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auch auf die Unternehmen und Organisationen unserer Förderer einen deutlichen Rückgang an Unterstützern hinnehmen müssen“, sagt Claudia Baumgärtner, Koordinatorin der Stipendienmöglichkeiten an der Jade Hochschule. Tatsächlich sei aber genau das Gegenteil der Fall:

Lediglich ein langjähriger Förderer konnte in diesem Jahr kein Stipendium anbieten, dafür hat die Hochschule sogar neue Förderzusagen erhalten.

Neben der finanziellen Unterstützung stehen die Unternehmen in engem Austausch mit den Stipendiat_innen. Der Kontakt zu den Spitzenkräften von morgen und der Beitrag gegen den Fachkräftemangel spielen auch für viele Förderer eine wichtige Rolle. „Für uns als Unternehmen ist das Deutschlandstipendium ein sehr unterstützenswertes Projekt. Wir als T-Systems onsite können Studierenden aktiv bei ihrer Ausbildung begleiten und es entstehen tolle Projekte, die unser Unternehmen voranbringen. So ist beispielsweise auch unser innovativer Kaffeemelder entstanden, der zu einer Kooperation mit einem großen norddeutschen Kaffeeproduzenten führte. Und wir haben schon einige tolle Mitarbeiter über das Stipendium gewonnen. Wir fördern das Deutschlandstipendium seit vier Jahren und wir bleiben garantiert auch in den nächsten Jahren dabei“, sagt Förderer Andreas Pfeil von der T-Systems onsite GmbH.

76 Studierende und Förderer lernten sich am 25. November bei der Auftaktveranstaltung kennen – auf Grund der aktuellen Corona-Beschränkungen allerdings vorerst nur virtuell:

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