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Vom Studenten zum wissenschaftlichen Mitarbeiter im Bereich der Meerestechnik

Kevin Specht sieht seine Zukunft an der Jade Hochschule

Wilhelmshaven. Die Nähe zur Nordsee hat Kevin Specht als gebürtiger Wilhelmshavener immer genossen. Die Faszination vom Meer zieht sich nun auch durch seinen Lebenslauf. Nach seinem Abitur und seiner handwerklichen Ausbildung startete der 31-Jährige ein Studium im Bachelor-Studiengang Meerestechnik an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven.

Aufmerksam auf den Studiengang wurde der damalige Abiturient durch ein Open Ship des Forschungsschiffes Sonne in seiner Heimatstadt Wilhelmshaven. Wilhelmshaven als Studienort bringe einige Vorteile mit sich, wie Specht selbst sagt:

„Es lohnt sich bei diesem Studiengang sehr am Wasser zu sein und es gibt hier verschiedene Forschungsinstitute, wie das Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Uni Oldenburg, das Senckenberg Forschungsinstitut, die Nationalparkverwaltung niedersächsisches Wattenmeer und Firmen, die in den Bereichen arbeiten. Alles, was mit den Häfen sowie der Küsten und Meeresforschung zu tun hat, ist in dieser Stadt sehr breit aufgestellt.“

Kevin Specht

Den Umweltschutz und die Umweltforschung sieht Specht als große und wichtige Bereiche in der Meerestechnik. Themen, die auch außerhalb der Meerestechnik immer mehr an Relevanz gewinnen. Zu seinen Steckenpferden zählt Specht, die Module, die sich mit der Meereskunde befassen. Die naturwissenschaftlichen Aspekte interessieren den Absolventen sehr.

Besonders die praktische Arbeit in den verschiedenen Modulen hat Specht in seinem Studium geschätzt. „Es gab zu den meisten Modulen ein eigenes Labor, wo wir Laborarbeiten zu den Themen gemacht haben, die wir in den Vorlesungen gelernt haben“, berichtet er. Auch die Bachelorarbeit ist in der Regel eine praktische Arbeit. Specht hat für seine Bachelorarbeit ein selbstvernetzendes Netzwerk angefertigt.

Kevin Specht (Foto: Tiana Hauf)

Dafür hat er Sensoreinheiten gebaut, welche verschiedene Sensoren besitzen, die Nachrichten an andere Sensoreneinheiten versenden. Diese sind in der Lage, sich selbst untereinander zu vernetzen, ohne dass die Sensoreneinheiten voneinander wissen, wo sie sich befinden.

Anders als viele anderen Studiengänge spielt sich das Studium nicht zwangsläufig nur in Campusnähe ab. Im Studiengang Meerestechnik bietet sich den Studierenden die Möglichkeit, an verschiedenen Projekten teilzunehmen und selbst am Bord eines Forschungsschiffes zu sein und an Messungen mitzuarbeiten. Auch Kevin Specht hatte im Laufe seines Studiums die Möglichkeit, für einen Tag die Abläufe der Besatzung des Forschungsschiffes Heincke kennenzulernen. Er kennt aber auch Mitstudierende, die bis zu vier Wochen mit am Bord eines solchen Schiffes waren.

„Wenn man Bock darauf hat und raus auf Wasser will, dann gibt es immer die Möglichkeiten.“

In diesem Jahr hat Kevin Specht sein Studium erfolgreich abgeschlossen. Verabschiedet hat er sich von der Jade Hochschule allerdings noch nicht und hat das erst mal auch nicht vor. Nach seinem Abschluss hat er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Jade Hochschule angefangen. Derzeit arbeitet er unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Schulz an einem Projekt im Projektkonsortium des Zukunftslabor Wasser vom Zentrum für digitale Innovationen Niedersachsen. In naher Zukunft möchte er neben seiner wissenschaftlichen Mitarbeit ein Master-Studium an der Jade Hochschule beginnen. Noch bis 2027 läuft sein Vertrag zu dem aktuellen Projekt. Aber auch danach kann Kevin Specht es sich sehr gut vorstellen, weiter an der Jade Hochschule zu arbeiten.

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Die Jade Hochschule mit ihren drei Studienorten im Nordwesten Deutschlands sieht sich in der Verantwortung für die Entwicklung der Region, in der sie stark verwurzelt ist. Hier trifft ein breites und modernes Fächerangebot auf innovative Formen der Lehre. Die Forschungstätigkeiten der Jade Hochschule zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug aus, die in Kooperation mit Unternehmen, Verbänden und anderen Institutionen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen durchgeführt werden.