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Architektur-Studierende entwerfen Tiny House für die Volkshochschule

Mehr Raum im AußerSchulischen Lernort

Prof. Peter Fank (2.v.li.) und die anderen Beteiligten bei der Eröffnung des Tiny Houses am 6. Oktober (Foto: Eiko Braatz)
Prof. Peter Fank (2.v.li.) und die anderen Beteiligten bei der Eröffnung des Tiny Houses am 6. Oktober (Foto: Eiko Braatz)

Architektur-Studierende der Jade Hochschule haben unter der Leitung von Prof. Peter Fank ein Tiny House für den AußerSchulischen Lernort (ASL) der Volkshochschule Oldenburg (VHS) entworfen. Der Entwurf überzeugte, wurde umgesetzt und das Tiny House wurde jetzt am Pophankenweg 36 eröffnet.

Ausgangspunkt war ein akuter Raummangel des ASL, der schulabsente Schüler_innen bei der Reintegration in das Regelschulsystem unterstützt. Auf der Suche nach Lösungen entstand die Idee, die VHS und Architektur-Studierende der Jade Hochschule zusammen zu bringen – persönliche Kontakte machten es möglich. So wurde 2019 zusammen mit Prof. Peter Fank, Fachgebiet Baukonstruktion, für das Projekt eines Wahlpflichtkurses von Architektur-Studierenden die Aufgabe konzipiert, ein Tiny House als zusätzlichen Raum für Kleingruppenarbeit und Besprechungen zu entwickeln. Professor Fank geht es in seinen Projekten mit Studierenden um kreative bauliche Lösungen für Nachhaltigkeit. Unter den 16 Entwürfen entschied sich eine Jury mit Beteiligten der Stadt Oldenburg, der Jade Hochschule, des Schlauen Hauses und der VHS für die Umsetzung des Entwurfs von Hannan Brim und Walter Buch.

Innenansicht des Tiny Houses (Fotos: Eiko Braatz):

Zweieinhalb Jahre umfasste letztendlich die Entwurfs-, Planungs- und Bauphase bis zur Fertigstellung. Die Corona-Pandemie verzögerte die Umsetzung und erschwerte außerdem die Begleitung der Bauphase durch die Architektur-Studierenden. Dass das Tiny House einen guten und praktischen Nutzen für die Teilnehmenden des ASL hat, freute Prof. Peter Fank und Hannan Brim, nunmehr Masterstudent, besonders:

„Der Grundsatz der Nachhaltigkeit, mit einfachen Materialen einen energetisch sinnvoll nutzbaren Raum zu schaffen, ist bei diesem Projekt gelungen umgesetzt worden.“

Auch von Seiten den VHS war man mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Andreas Gögel, Geschäftsführer der VHS betonte, dass gemeinsame interdisziplinäre Projekte wie die Planung und der Bau des Tiny Houses einen sehr hohen Stellenwert für die VHS hätten.

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