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Jade Hochschule plant Sommersemester weitestgehend in Präsenz

Planbarkeit für Studierende steht im Fokus

Wilhelmshaven.Oldenburg.Elsfleth. In der Jade Hochschule herrscht weitgehender Konsens darüber, dass das Sommersemester wieder ein Präsenzsemester werden soll, sofern die Rahmenbedingungen dies zulassen. Nach vier Semestern, in denen ein Großteil der Lehre im Online-Betrieb beziehungsweise hybrid durchgeführt wurde, sollen die Studierenden die Hochschule wieder in Präsenz erleben können.

„Es soll ein Studium ermöglicht werden, wie es Studierende mit einem Präsenzstudiengang verbinden und auch erwarten dürfen.“

Vizepräsident Studium und Lehre, Prof. Dr. Hero Weber

Dazu hat er Vorgaben für den Lehrbetrieb im Sommersemester 2022 in Leitlinien zusammengefasst.

Ob ein Start in Präsenz bereits zum Beginn des Semesters am 1. März realisierbar sein wird, kann aufgrund der Infektionslage noch nicht mit Sicherheit gesagt werden. Die aktuellen Simulationsrechnungen lassen nach einem Höhepunkt Mitte Februar ein Abklingen der Infektionen erwarten. „Abhängig vom Infektionsgeschehen kann es also sein, dass der Lehrbetrieb komplett präsenzfrei startet und zu einem späteren Zeitpunkt der Wechsel in den vollständigen Präsenzbetrieb erfolgt“, ergänzt Weber. Diesen Zeitpunkt wird das Präsidium abhängig vom Infektionsgeschehen bekannt geben. Weber: „Wir wollen insbesondere den Studierenden Planungssicherheit geben, zum Beispiel, ob sie eine Wohnung am Studienort suchen müssen.“

Hochschule trifft umfangreiche Schutzmaßnahmen

Unter dem Vorbehalt, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen es weiterhin ermöglichen, gelten unter anderem folgende Schutzmaßnahmen für den Präsenzbetrieb im Sommersemester:

Der Zugang zu den Gebäuden und die Teilnahme an Lehrveranstaltungen ist nur Personen mit 3G-Status möglich. Studierende und Beschäftigte können ausschließlich mit der CampusCard über die Schließanlage die Gebäude betreten. „Das Sicherheitspersonal wird außerdem deutlich aufgestockt, so dass an den Lehrräumen und auch in den Lehrveranstaltungen stichprobenartig, aber in großem Umfang kontrolliert werden kann“, erläutert Weber. An jedem Campus gibt es weiterhin eine Test- und Freischaltstation.

Darüber hinaus gilt für alle Studierenden durchgängig die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in allen Lehrveranstaltungen. Somit muss ein Mindestabstand in den Lehrveranstaltungen nicht eingehalten werden.

Schutzmaßnahmen werden regelmäßig angepasst

In Lehrräumen muss entsprechend den Vorgaben der Arbeitssicherheit regelmäßig gelüftet werden. Raumbelegungen werden weiterhin durch QR-Code-Registrierung erfasst, um eine Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen. Die Schutzmaßnahmen werden abhängig von der Entwicklung der Corona-Pandemie und geänderter rechtlicher Vorgaben angepasst.

„Können Studierende, weil sie aus medizinischen Gründen nicht geimpft oder getestet werden oder keinen Mund-Nase-Schutz tragen können, nicht an den Lehrveranstaltungen in Präsenz teilnehmen, so darf ihnen dadurch kein Nachteil im Hinblick auf ihren Studienabschluss entstehen“, erklärt Weber.

Selbstverständlich wird die Jade Hochschule auch das Impfangebot für ihre Bediensteten und Studierenden fortsetzen, da eine hohe Impfquote die Voraussetzung für die Präsenzlehre in der Jade Hochschule ist.

Präsenzfreie Lehrformate in Ausnahmefällen möglich

Präsenzfreie Lehrformate sind in begründeten Ausnahmefällen möglich, sie dürfen aber den Präsenz-Studienbetrieb nicht beeinträchtigen. Insbesondere muss es für Studierende organisatorisch leistbar sein, auch an zeitlich benachbarten Präsenzveranstaltungen teilnehmen zu können. Einführungskurse, Begrüßungsfeiern, die Vorstellung der Abschlussarbeiten, Verabschiedungen und ähnliche Veranstaltungen unterliegen denselben Regeln. Für den Prüfungszeitraum im Juni/Juli empfiehlt das Präsidium auch wieder die in Präsenz vorgesehenen Prüfungen einzuplanen. Weil zu einem erfolgreichen Studium auch eine gute Ernährung gehört, wird der Betrieb der Mensen an den drei Studienorten dem Lehrbetrieb folgen.

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