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Dr. Jan Schulz an die Jade Hochschule berufen

Experte für Maritime Technologien

Wilhelmshaven. Zum 1. März 2022 wurde Dr. Jan Schulz als Professor für Maritime Technologien an die Jade Hochschule, Fachbereich Ingenieurwissenschaften berufen.

Nach seinem Diplom an der Tierärztlichen Hochschule & Universität Hannover in den Fächern Zoologie, Ökologie, Geologie und Hydrobiologie war Schulz mehrere Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter am Alfred-Wegener-Institut für Polar und Meeresforschung in Bremerhaven. In dieser Zeit entwickelte er in verschiedenen Projekten marine optische Sensorsysteme für die Meeresforschung. Parallel promovierte er 2007 an der Universität Bremen zum Themenkomplex „Räumliche und zeitliche Verteilungs­muster von Zooplanktern in der zentralen Ostsee und Methoden ihrer Detektion“.

Von 2009 bis 2011 war der gebürtige Hildesheimer stellvertretender Leiter der Abteilung Marine Physik und Sensorik bei der IMARE GmbH - Institut für marine Ressourcen, Bremerhaven. Hier war er verantwortlich für Technologietransfer aus der marinen Grundlagenforschung in den unternehmerischen Raum.

Vor der jetzigen Berufung war der 47-Jährige seit 2011 Senior Scientist der Arbeitsgruppe Marine Sensorsysteme des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie seit 2012 Lehrbeauftragter an der Jade Hochschule, Fachbereich Ingenieurwissenschaften.

Mit Dr. Schulz erhält die Jade Hochschule einen Experten mit weitreichenden meereskundlichen Qualifikationen und Erfahrungen unter anderem im Bereich mariner Beprobungstechniken, seegehender Expeditionen, Handhabung und Auswertung großer Datenbestände aus dem marinen Umfeld sowie der Korrelation biologischer Phänomene mit physikalischen Parametern wie Leitfähigkeit, Temperatur oder Druck und der Etablierung autonomer Sensorsysteme auf unbemannten Plattformen.

Dr. Schulz ist zudem Berater des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz und beschäftigt sich dort mit der automatisierten Auswertung von Luftbildern aus Drohnenbefliegungen im marinen Küstenbereich zur Identifikation von Untergründen und aufliegenden Verunreinigungen.

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