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Starkregen und Trockenheit werden uns in den nächsten Jahren alle betreffen

Dr. Katharina Teuber auf Professur für Siedlungswasserwirtschaft berufen

Dr. Katharina Teuber wurde zum 1. Januar an die Jade Hochschule berufen. Als Professorin für Siedlungswasserwirtschaft lehrt und forscht sie künftig am Fachbereich Bauwesen Geoinformation Gesundheitstechnologie (BGG) am Campus Oldenburg. Die Jade Welt (JW) fragt nach…

JW: Liebe Frau Teuber, was hat Sie zum Wechsel an die Jade Hochschule bewogen?

Teuber: Ich habe in meiner Berufspraxis in der Forschung und Entwicklung der Berliner Wasserbetriebe stets auch mit Studierenden im Rahmen von Praktika oder Abschlussarbeiten Kontakt gehabt. Diesen Nachwuchs als Professorin an einer Hochschule weiter prägen zu können und auch für eine Vertiefung im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft zu begeistern waren für mich Gründe, weswegen ich mich für eine Bewerbung als Professorin entschieden habe.

Konkret für die Jade Hochschule habe ich mich entschieden, weil mir bereits im Berufungsverfahren das Engagement der Studierenden sehr positiv aufgefallen ist. Gleichzeitig bietet die Jade Hochschule eine moderne Infrastruktur. Darüber hinaus zeigt sich das Schwerpunktthema Digitalisierung gerade auch in vielen neu eingeworbenen Forschungsprojekten. Dieses Portfolio motiviert mich und ich freue mich dieses auch zukünftig durch Projekte in der Siedlungswasserwirtschaft zu unterstützen.

Prof. Dr. Katharina Teuber (Foto: Studio Monbijou)
Prof. Dr. Katharina Teuber (Foto: Studio Monbijou)

Zur Pressemitteilung:

JW: Mit welchen Erwartungen und Vorstellungen treten Sie die Professur an?

Teuber: Ich freue mich sehr über die herzliche Begrüßung an der Jade Hochschule und dem Fachbereich BGG, wenn auch aktuell vieles nur remote möglich ist. Ich freue mich auf den Austausch mit den Studierenden und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen. Für die Lehre wünsche ich mir ein offenes Ohr für die Herausforderungen der Zukunft, die insbesondere auch die Siedlungswasserwirtschaft stark betreffen.

Denn auch wenn man meine Veranstaltungen im Bachelor nur im Rahmen des Pflichtbereichs hört, werden wir - leider - alle als Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Jahren nicht darum herum kommen uns mit Themen wie Starkregen und Trockenheit auseinanderzusetzen. Meine Lehre kann dabei eine Grundlage für informierte Meinungen im beruflichen und privaten Diskurs bilden.

JW: Welche Schwerpunkte möchten Sie in Lehre und Forschung setzen?

Teuber: Mein Fokus ist die Frage: Wie können uns neue digitale Methoden helfen den Herausforderungen der Zukunft in der Siedlungswasserwirtschaft zu begegnen? Das spiegelt sich einerseits in der Lehre wider, indem wir auf Themen wie die Entkopplung versiegelter Flächen zur Verminderung von Abflüssen bei Starkregen eingehen. In der Forschung spielt die modellhafte Abbildung von Prozessen und deren intelligente Steuerung als Beispiel eine Rolle. Insgesamt werden wir in der Siedlungswasserwirtschaft in den kommenden Jahren vielen Herausforderungen begegnen, sodass es auf keinen Fall langweilig wird.

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